Eine tragende Säule

Erfahren Sie, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen revolutionieren könnte. Von personalisierter Kompetenzfeststellung bis zur interkulturellen Unterstützung – entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, wie KI-basierte Lösungen Geflüchteten dabei helfen, ihre beruflichen Perspektiven zu stärken und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen.

Hallo ChatGPT

Alle reden von ChatGPT. Das US-amerikanische Unternehmen OpenAI mit Sitz in Kalifornien entwickelte den Chatbot und veröffentlichte ihn im November 2022. Innerhalb von fünf Tagen meldeten sich weltweit eine Million Nutzer an. Den Hype um die App erklärten sich Expert:innen laut Wikipedia vor allem mit der sehr einfachen Nutzbarkeit: Erstmals können auch Laien weltweit mit KI interagieren, ohne Computer-Kenntnisse zu besitzen. Deshalb machen wir das jetzt auch einmal.

Miteinander von Mensch und Maschine

Künstliche Intelligenz ist überall, und das nicht erst, seitdem ständig darüber diskutiert wird. Die Entwicklung von Gesichtserkennungstechnologie begann bereits in den 1960er Jahren.“Deep Blue“ das Schachprogramm von IBM besiegte 1997 den Schachweltmeister Garry Kasparov. Und die Tagebücher meines Onkels, der als 17-Jähriger im zweiten Weltkrieg starb, habe ich auch schon vor mehr als 15 Jahren mit einer Spracherkennungssoftware digitalisiert. Jetzt kommt KI auch bei ARRIVO BERLIN an.

Die Zukunft Deutschlands bereichern

Zum täglichen Geschäft der Koordinierenden Stelle ARRIVO BERLIN gehört es, Interessierten zu beschreiben, was die Ausbildungsinitiative macht und welche Angebote die zehn Teilprojekte für Menschen mit Fluchthintergrund bereithalten. Jetzt haben wir uns einmal kritisch gefragt, ob das textbasierte KI-Tool ChatGPT dafür vielleicht bessere Worte findet, als wir selbst. Das Ergebnis? Lesen Sie selbst.

Bild: © BUS gGmbH

Fünf Jahre ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching

Anlässlich seines fünfjährigen Bestehens lud ARRIVO BERLIN Ausbildungscoaching alle Beteiligten zu einem Erfahrungsaustausch ein. Nach einem Rückblick auf das Erreichte diskutierte die vielfältige Gruppe gemeinsam über die konkreten Herausforderungen und blickte voller Ideen und Tatendrang in die Zukunft.

Verborgene Wunden

Nachdem traumatische Erlebnisse und ihre Folgen lange Zeit nicht ausreichend wahrgenommen wurden, hat das Bewusstsein dafür zugenommen. Doch nur wenige traumatisierte Geflüchtete in Deutschland sind in psychotherapeutischer Behandlung. Als eine Reaktion auf traumatische Ereignisse kann eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auftreten.

Trauma – Flucht – Asyl

Für Berater:innen im Bereich Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist Wissen über die besonderen Bedürfnisse traumatisierter Geflüchteter ein wichtiger Teil beruflicher Kompetenz. Deshalb stellen wir Ihnen den Sammelband „Trauma – Flucht – Asyl“ vor, in dem sich zahlreiche Einsichten und praktische Empfehlungen für die Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten und Asylsuchenden finden.

Eine traumasensible Gesprächsatmosphäre entwickeln

Wir konnten einen psychologischen Psychotherapeuten, der bei der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen arbeitet, für einen Gastbeitrag gewinnen. Er schildert uns Möglichkeiten, eine traumasensible Gesprächsatmosphäre zu entwickeln, um mit Menschen, die potenziell traumatische Situationen erlebt haben können, eine tragfähige und vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zu etablieren.

Eine Chance für gelebte Diversität

Damit Menschen mit Fluchtgeschichte erfolgreich beschäftigt oder ausgebildet werden, ist in der Regel viel Unterstützung für die Geflüchteten und die Betriebe notwendig. Eine Möglichkeit, den Herausforderungen zu begegnen, sind Sensibilisierungstrainings für Vielfalt. Ein sensibler Umgang mit Vielfalt trägt dabei nicht nur zu einer gelungenen Integration der neuen Mitarbeiter:innen in dem Betrieb bei, sondern kann allen Menschen zugutekommen, die am Arbeitsplatz zusammenkommen.