Eine Pat*innenschaft als Safer Space

Mit einem Mentor*innenprogramm unterstützt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg queere* Geflüchtete beim Ankommen in Deutschland. Die ehrenamtlichen Pat*innen helfen bei der Bewältigung des Alltags – bei Behördengängen und der Wohnungssuche, beim Deutschlernen oder bei der Freizeitgestaltung. In Kooperation mit Unternehmen geht es dabei auch um die Integration in den Arbeitsmarkt.

Gender und Fachkräftesicherung

Von der Dachdeckerin über den Koch bis hin zur Krankenpflegerin: In den kommenden Jahren werden alle motivierten und kompetenten Menschen in Deutschland gebraucht, um den Fachkräftemangel und den großen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Eine Gender-Perspektive kann dabei helfen. Aber der Ansatz hat auch seine Tücken.

Kampagnenmotiv: Fürs Klima auf die Straße, aber nicht ins Hhandwerk?

Imageproblem des Handwerks

In Deutschland wollen einem internationalen Vergleich zufolge nur relativ wenige junge Menschen einen handwerklichen Beruf ergreifen. Laut einer Studie des Markforschers Ipsos ist das Handwerk für junge Menschen so unattraktiv wie in keinem anderen der 17 untersuchten Länder. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Ansicht, das Handwerk biete nur geringe Karrierechancen und unattraktive Gehälter. Eine Imagekampagne des Deutschen Handwerks versucht mit Vorurteilen aufzuräumen und betont die Rolle des Handwerks für den Klimaschutz.

Existenzielle Themen aufgreifen

Die Aufgabe der ARRIO BERLIN Übungswerkstätten in Trägerschaft der „S27 – Kunst und Bildung“ ist es, geflüchtete Personen auf Berufe im Handwerk vorzubereiten und ihnen eine fachliche Orientierung zu bieten. Das Projekt soll Menschen motivieren, Neues auszuprobieren oder aber ihre mitgebrachten Skills sinnvoll einzusetzen. „Derzeit versuchen wir mit unserem Orientierungsangebot aufzuzeigen, dass sich hinter vielen Handwerksbranchen Berufe mit einer Zukunftsqualität in Bezug auf Umweltschutz und Klimawandel verstecken“, sagt Programmkoordinatorin Franziska Hartmann. Ein Interview.

ARRIVO BERLIN und die Klimaneutralität

Auf den Weg zu einem klimaneutralen Deutschland wird es zu Engpässen bei Arbeitskräften kommen. Warum? Wo? Wie viele? Und was hat das Ganze mit ARRIVO BERIN zu tun? All das lesen Sie hier.

Heißzeit ohne Fachkräfte?

Was sind die Folgen für Klima, Mensch und Wirtschaft wenn die Erde sich um drei Grad erwärmt? Und welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Erhitzung zu reduzieren und das Klima insgesamt zu stabilisieren? Der Aufsatzband “3 Grad mehr: Ein Blick in die drohende Heißzeit und wie uns die Natur helfen kann, sie zu verhindern” nimmt diese Fragen multiperspektivisch und lösungsorientiert in den Blick. Fachkräftesicherung als zentrale Maßnahme bleibt dabei jedoch außen vor. Eine Rezension.

Klimawandel heizt Konflikte an

Aktuellen Studien zufolge sind jährlich viele Millionen Menschen aufgrund von klimabedingten Katastrophen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Der größte Teil von ihnen bleibt jedoch im eigenen Land, auch weil ein Schutz als „Klimaflüchtling“ durch die internationale Staatengemeinschaft in den heutigen Konventionen und Regelungen nicht vorgesehen ist.

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Frauen mit Berufserfahrung

Wer sind die rund 5,5 Millionen geflüchteten Ukrainer:innen, die sich in den vergangenen Monaten in einer Vielzahl von europäischen (Nachbar)Ländern niederlassen mussten? Der Bericht des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) „Lives on Hold: Profiles and Intentions of Refugees from Ukraine“ gibt einen Einblick in ihre demographischen und beruflichen Profile..

Geflüchtete mit Maske und Laptop

Wahrgenommene Ausgrenzung

Die Corona-Pandemie und damit einhergehende Schutzmaßnahmen haben sich stark auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und die Arbeit von ARRIVO BERLIN ausgewirkt. Weniger Ausbildungsplätze und Praktika, ausgefallene Sprachkurse, mangelhafte Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Angeboten – all das hinterließ tiefe Spuren. Eine neue Studie belegt: Geflüchtete fühlten sich in der Corona-Pandemie zudem stärker diskriminiert als zuvor.